Nach einer Explosion durch bewusste Manipulation einer Gasleitung, stellt sich (auch) die Frage nach den finanziellen Folgen der unschuldig Mitbetroffenen.

Wien (lon) In einem Mehrparteienhaus in Langenzersdorf (Bezirk Korneuburg) hat sich Freitagfrüh aus zunächst unbekannter Ursache eine Explosion ereignet. Laut den Rettungskräften konnte am frühen Abend ein zuvor vermisster Mann nur mehr tot geborgen werden, das Opfer soll 60 Jahre alt sein. Fünf weitere Menschen wurden leicht verletzt, eine weitere Person erlitt schwere Verletzungen. Nach Angaben vom Landesfeuerwehrkommando stand das Gebäude in Vollbrand.
Die Polizei davon aus, dass in einer Wohnung im dritten Stock Manipulationen an der Gasleitung durchgeführt worden sind.
Die Spuren des Feuers waren an dem stark beschädigten Objekt deutlich zu sehen. Mehrere Wohnungen wurden durch die Explosion und den Brand völlig zerstört. Neben dem Todesopfer wurde ein Mensch schwer, und fünf weitere leicht verletzt.

Soweit das unendlich tragische, direkte, körperliche Leid der Beteiligten. Es stellt sich aber auch die Frage nach den finanziellen Folgen in Bezug auf die Sachbeschädigung:

Ein einsturzgefährdetes Gebäude macht die Rückkehr in die zerstörten Wohnungen über lange Zeit unmöglich, der Hausrat ist größtenteils verloren, und das geparkte Auto auf der Straße nur noch Schrott. Die Kosten für Ersatzwohnung oder Hotel, die kostenpflichtige Ersatzbeschaffung von verlorenen Dokumenten, sowie Umsatzausfälle von betroffenen Unternehmen, kommen ebenfalls noch hinzu.

Was nun, und wer kommt dafür auf?

Die gute Nachricht vorweg: Die katastrophale Situation kann, bei Existenz einer Gebäudeversicherung des Eigentümers, der Haushaltversicherung der Bewohner, einer Betriebsunterbrechung für geschädigte Unternehmer und Unternehmen, sowie die Kaskoversicherung der beschädigten KFZ, entschärft werden:

Sollte z.B. das Haus saniert/wiederaufgebaut werden können, so zahlt eine mögliche Gebäudeversicherung i.d.R. (aufgrund des Baufortschritts) den vertraglich vereinbarten Neuwert.
In den neuen Produktgenerationen der Haushaltsversicherungen sind solche Schadenfälle gedeckt, und ersetzen nicht nur den kompletten Hausrat, sondern auch mögliche Zusatzkosten durch notwendige Unterbringung in Hotels oder Ersatzwohnungen.

Umsatzausfälle von Unternehmen werden, soweit vertraglich abgesichert, durch die Betriebsunterbrechung ersetzt. Die Sachbeschädigung in der Betriebsunterbrechung durch solche Ereignisse, gilt heutzutage als Standarddeckung.

Aber alles, wie gesagt, unpräjudiziell und immer in Abhängigkeit von den abgeschlossenen Bedingungen, Deckungen und Inhalten der aufrechten Veträge.
Deckt Ihre Eigenheim-/Gebäude-/Haushalt-/ Betriebsunterbrechungsversicherung diese Risiken ab?


Lassen Sie sich doch von einem unabhängigen Berater Ihr Versicherungsportfolio über die individuelle Risikoanalyse und einem Deckungskonzept erstellen, sowie im Schadenfall professionell betreuen.
Damit Sie, im Fall des Falles, nicht alleine vor den Trümmern Ihrer Existenz stehen.

Wir beraten Sie gerne. Ihr Team von medico-aegidi.

Kontakt über: